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 Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

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BeitragThema: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 2:05 am

Zitat :
Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht ein Weckruf. Als Leiter einer Perrera , werde ich was mit Euch teilen ... ein Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt.

Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass es eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt rum laufen sind reinrassige Tiere.

Hier die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen." Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?

"Der Hund wurde größer, als wir dachten." Und was dachten Sie denn wie große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier." Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen Garten " Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.“ Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge ...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" er ist.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von 150,-- € zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.

Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.

Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.

Jazz M. Onster.
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birgit lina



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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 2:04 pm

nix nix nix
Ja, das müsste aufhören! Werde diesen Text an Leute weitergeben, die sich einen Hund beim Züchter kaufen wollen.

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la boom

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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 6:46 pm

Es wird immer gezuechtet werden.

Der Sinn liegt auch darin: Verantwortungsvolle Zuechter !!!!!!!!!!!!würden niemals kranke Tiere verpaaren.Vorprogrammiertes Leid wird erspart!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ebenso wird es immer Menschen geben ,die sich einen Hund vom Zuechter wünschen oder einen Hund aus dem love Tierschutz. love

Ich glaube nicht,dass dieser Brief auf Traenendrüsen drücken soll: Das ist ganz einfach die Realitaet. Wissen tun wir es doch ALLE. Das ist nicht nur in einer spanischen Perrera so,auch in unseren direkten Nachbarlaendern gehört es zur Tagesordnung.

Über die folgenden Worte sollten wir aber doch immer wieder nachdenken.DAS darf nicht sein. WIR MENSCHEN tragen die VERANTWORTUNG für die Tiere, sie wurden uns anvertraut.Und unter VERANTWORTUNG verstehe ich eine derartige ``LÖSUNG``nicht.SO darf es nicht sein.

________________________________________________________________________________
ZITAT http://www.perros-de-catalunya.de/
Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?
______________________________________________________________________________
WAS,WENN das EUER TIER waere?

Das Weltgewissen

Es klagt das Weltgewissen
die ganze Menschheit an:
was habt ihr mit den Tieren,
was habt ihr mit dem Tier getan?

Das euch in Liebe nahte,
das euch verbunden war,
und manches Opfer brachte,
nicht achtend der Gefahr!

Nun sind sie ausgeliefert
der größten Qual und Pein,
und sollten unsre Brüder
in allen Nöten sein!

Ihr aber seid so herzlos
und hört ihr Klagen nicht!
Ihr kommt, wenn ihr´s nicht ändert,
dereinst vor das Gericht!

Ihr seid schon jetzt gerichtet
durch euer eignes Tun,
euch ewig anzuklagen,
wird keins der Tiere ruhn.

Gar groß ist die Bedrängnis,
unsagbar Leid und Schmerz,
bis ihr begreift und umkehrt!
Gott gab auch euch ein Herz!

Dass es in Liebe schlage,
für alles, was da lebt,
und ihr die volle Würde
den Tieren wiedergebt!


Denn eure eigne "Würde"
sie ist vor Gott nichts wert,
wenn ihr nicht in den Tieren
den Schöpfer selber ehrt!

Crying or Very sad
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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 10:04 pm

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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 10:05 pm

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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 10:16 pm

ANAA - Asociación Nacional Amigos de los Animales
https://www.youtube.com/watch?v=kHaa3viCiD0

La Asociación Nacional Amigos de los Animales (ANAA) es una Asociación sin ánimo de lucro fundada en 1992 en Madrid (España) como respuesta al elevado número de animales que son abandonados y maltratados en nuestro país y a la deficiente atención de que son objeto por parte de la administración, que hasta el momento se ha limitado a recogerlos y eliminarlos, sin resolver el problema de una manera humanitaria y efectiva. Visita nuestra web para conocernos: http://www.anaaweb.org






respekt respekt respekt
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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 10:21 pm



A place in the world From: elrefugioescuela

Welcome to the shelter

Song by Maria Daines & Paul Killington

http://www.maria-daines.com/

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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mi Sep 22, 2010 11:56 pm

einer der schönsten Videos überhaupt cheers



Gruss

Cynthia
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birgit lina



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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mo Sep 27, 2010 1:55 pm

Ja, schönes Video Cynthia!

Möchte zu meinem vorangegangenen Beitrag noch schreiben: es geht mir auch nicht um Druck auf die Tränendrüse, aber sehr wohl um verstärkte Öffentlichkeitsarbeit!
Komme in meinem Beruf mit so vielen Menschen zusammen, - viele davon haben Hunde, von überall her.
Und ich denke, mein eigener Beitrag in Form von Weitergabe meiner Erfahrungen mit der Aufnahme von älteren Hunden und Hunden aus Asylen, leistet viel. Kann viele Ängste nehmen und Vorurteile bezüglich der geringeren Bindungsfähigkeit älterer Hunde.

Und in dem Brief des Arbeiters wird so gut das Hautnahe geschildert - denke schon das dies anders ankommt!?

In diesem Sinne liebe Grüsse

sad

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daniela

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BeitragThema: Re: Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera   Mo Feb 28, 2011 10:58 pm

Der Brief ist so krass, hab den schon gelesen wir hatten ne mail ins Tierheim bekommen. Der müsste mal in allen Zeitungen kommen, denn nicht genug Menschen wissen davon.
Auch von der Seite hier wissen nicht so viele. Ich hab mal ne Frau getroffen die mir die Visitenkarte gegeben hat. Und nur so hab ich den Site hier gesehen. Das war mir alles unbekannt. Ich find man müsste die Galgos noch bekannter machen und dass sie ein sehr schlechtes Leben in Spanien haben. Denn es gibt noch so viele Menschen die es schlimm finden dass die Hunde rüber kommen. Weil wir hier die Tierheime immer voll haben. Aber unsere Tiere haben ein luxus Leben im Tierheim im Vergleich zum Ausland.
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